Heizen mit Holz

 

Grundsätzlich gibt es 2 Holzgrundarten: Weich-/ Nadelholz und Hart-/ Laubholz. Diese unterscheiden sich durch ihre Brennbarkeit. Laubholz hat in der Regel einen erheblich höheren Heizwert

 Zu den Harthölzern gehören alle langsam wachsenden Holzsorten wie Buche, Eiche oder Esche (Laubholz). Fichte und Tanne gehören zu den Weichhölzern. Diese wachsen sehr schnell und sind deshalb im Vergleich zu Hartholz viel leichter (geringere Dichte).

Ein großer Nachteil von Weichholz ist der hohe Anteil an Harzen und Fetten im Holz. Sie erkennen dies an der sehr starken Funkenbildung und Geräuschentwicklung während des Brennvorganges. Zudem verbrennt Weichholz aufgrund seiner geringen Dichte sehr schnell und ungleichmäßig.

 

Hartholz brennt dagegen wegen seiner höheren Dichte gleichmäßiger und vor allem durch seinen geringeren Harzanteil viel ruhiger. Dieses führt zu einem emissionsarmen Verbrennungsprozess, weil somit das Verhältnis zwischen Brennstoff und Luft optimal gegeben ist.

 

Durch die geringe Verbrennungstemperatur, im Gegensatz zum Weichholz, werden erhöhte Schornsteintemperaturen und somit Energieverluste vermieden. Die Wirtschaftlichkeit Ihres Ofens, bzw. Kamins, wird dadurch verbessert.

Heizholz ist nicht nur ein preiswerter, sondern auch ein umweltfreundlicher Brennstoff. Ein Raummeter lufttrockenes Laubholz (ca. 450 kg) entspricht einem Heizwert von ca 210 Liter Heizöl bzw. 262 kg Steinkohlen-Koks. Heizöl jedoch hat den großen Nachteil, dass es in Zeiten wie diesen immer teurer wird und momentan schon ca. 50% teurer ist als Holz. Weitere Gründe für das heizen mit Holz sind:

- fossile Brennstoffe gehen der Erde aus >> Holz ist ein nachwachsender Rohstoff

- Holz ist einfach und ungefährlich zu lagern

- trockenes Holz verbrennt Schadstoffarm